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TRADITIONELLES der Region
BOCKBIERANSTICH

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⭐ Und am 6. Januar sich die "Stärk" antrinken

Die traditionellen Bockbieranstiche sind in Franken ein gesellschaftliches Ereignis erster Güte

Bockbier aus der Fränkischen Schweiz

Die Bock- oder Starkbiere haben eine bereits über Jahrhunderte dauernde Tradition. Bereits im 15. Jahrhundert wussten es die Menschen zu schätzen. Besonders in Klöstern war die Starkbierherstellung schon immer sehr aktiv, denn die Mönche suchten in der Fastenzeit etwas Genussvolles, um trotz des Fastens Nahrhaftes zu sich nehmen zu können. Das war das Bockbier. Man erzählt sich, um hierfür die Freigabe vom Papst zu erhalten, schickten sie ihm ein Probefass. Die Hitze Italiens führte aber bis Rom dazu, dass das Bier sauer ankam. Das Ergebnis war, der Papst probierte, ihm graute fürchterlich und er sah das Bockbiertrinken eher als Sühne denn als Genuss, worauf er die Erlaubnis in der Fastenzeit erteilte. Bockbiere gibt es dunkel und hell oder auch als obergärige Weizenböcke - Wenn auch die Geschmacksausprägungen je nach Typ (hell oder dunkel) sehr unterschiedlich sind, haben Bockbiere doch alle eine hohe Vollmundigkeit

Alle unten aufgezählten Orte haben vorzügliches Bockbier

Darüber hinaus finden Sie in nahezu jeder Ortschaft unserer Heimat, ein Brauerei mit köstlichem fränkischen Bier und einer guten Brotzeit.

Hier noch eine kleine Anekdote zum Schmunzeln:

Da sich die Benediktinermönche in der kargen Fastenzeit an den stärker eingebrauten Bockbieren labten, erweckte dies den Neid anderer Ordensgemeinschaften, welche sich darüber beim Papst in Rom beschwerten: die Benediktiner würden mit ihren Bockbieren nicht fasten, sondern schlemmen! Die Benediktiner sandten auf Grund dieser Beschwerde ein Fass des Bockbieres nach Rom, um den Papst selbst kosten und entscheiden zu lassen. Da sie ihr Bier und dessen Haltbarkeit bei den damals im Mittelalter Wochen und Monate dauernden Reisen von Bayern nach Rom kannten, taten sie dies nicht ohne Hintergedanken. Denn das gesandte Bier kam erwartungsgemäß verdorben, also ungenießbar sauer in Rom an. Woraufhin der Papst nach einem vorsichtigen Kosten den Ausspruch tat: „Wer solch ein grauslich Bier trinket, ist ein wahrer Büßer“. Diese Buße taten die Benediktiner liebend gerne weiterhin und fasteten mit (frischem) Bockbier.

#diefränkische - Erleben - Schmecken - Wohlfühlen

Bockbieranstich - Bockbier aus der Fränkischen


St. GeorgenBräu - Buttenheim

Datum:01.09.2020
19:00

Bockbieranstich
Nach dem Deutschen Reinheitsgebot gebraut – dieses Prädikat kann in Deutschland jedes Bier tragen. Was unterscheidet die St. GeorgenBräu Bierspezialitäten von denen deutscher Großbrauereien?
Ganz einfach: Die Liebe des Braumeisters bei der Herstellung und der unverwechselbare Geschmack. Während sich andere einem bundesweiten Einheitsgeschmack anpassen, brauen wir unsere Biere noch so ursprünglich wie vor hundert Jahren – und das schmeckt man einfach!
Das „flüssiges Gold” hat trotz der unterschiedlichen Sorten und Zutaten, eine spezielle Geschmacksnote, die für die fränkische Region typisch ist. Probieren Sie's aus!

Marktstraße 12
96155 Buttenheim
Telefon: 09545-4460



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