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Lichterfest - Ewige Anbetung

Ewige Anbetung in Nankendorf

Bild: nankendorf.de

Zum Hintergrund der "Ewigen Anbetung" im Bistum Bamberg

Papst Klemens VIII. führte im Jahre 1592 das  sogenannte 40 Stündige Gebet ein. Daraus entwickelte sich im Lauf von etwa 200 Jahren das was heute oft als Lichterfest jedoch genau genommen als Abschlußprozession der „Ewigen Anbetung“ bezeichnet wird. Der Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim (1757-1779), sorgte im 18. Jahrhundert im Bistum Bamberg für dessen Umsetzung. Denn auf seinen Wunsch hin sollte jeden Tag in einer der vielen Kirchengemeinden des Bistums, Tage des Gebetes abgehalten werden, so dass auf "Ewig“ jeden Tag gebetet wird.

In vielen Orten der Fränkischen Schweiz wird die "Ewige Anbetung" von den überwiegend katholischen Einheimischen sehr ernst genommen, darunter auch Städte wie Ebermannstadt, Wichsenstein oder Volsbach. 

Besonders beeindruckend jedoch sind die sogenannten Lichterprozessionen in Oberailsfeld, im Markt Gößweinstein, in Obertrubach, in Nankendorf bei Waischenfeld und im Felsenstädtchen Pottenstein.

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Übersicht:

Diese Termine sind in jedem Jahr gültig!

Oberailsfeld:

20. Dezember ca. 19:00 Uhr

In Oberailsfeld steht der Glaube im Vordergrund – Glühwein- oder Bratwurststände sucht man deswegen vergebens. Um die 100 Holzfeuer werden hier entzündet, die die Berghänge rund um Oberailsfeld erleuchten. Der Brauch wurde 1985 wieder zum Leben erweckt und ist mit Sicherheit sehr sehenswert!

Volsbach:

23. Dezember ca. 17:00 Uhr

Nach der letzen Betstunde so kurz nach 17 Uhr setzte sich der kirchliche Prozessionszug von der Pfarrkirche St. Mariä Geburt aus in Bewegung. Vorne weg die Ministranten, dahinter die Fahnenabordnungen der Vereine aus Volsbach, Körzendorf und Reizendorf, die Blasmusik Ahorntal spielt Kirchenlieder und Pfarrer trägt das Allerheiligste unter dem Baldachin durch den Ort!

Gößweinstein:

26. Dezember (2. Weihnachtsfeiertag) ca. 17:00 Uhr

An diesem Abend erleuchten Holzfeuer und bengalische Feuer die Straßen Gößweinsteins. Lassen Sie sich von diesem religiösen Brauch im Herzen der Fränkischen Schweiz berühren oder reihen Sie sich selbst in den Lichterzug ein.

Nankendorf:

31. Dezember (Sylvester) ca. 17:00 Uhr

Der ganze Tag des Lichterfestes wird in Nankendorf religiös begangen. Bereits vormittags finden Andachten in der Kirche St. Martin statt, bis dann am Abend die Prozession durch den Ort startet. Bei Beginn der Prozession läuten die Glocken und anschließend spielt die Musikkapelle kirchliche Lieder, zu denen die Gläubigen mitsingen. Sobald die Prozession durch die Ortschaft startet, in der Regel nach Einbruch der Dunkelheit, werden zeitgleich die Feuer in der Ortschaft entzündet. 

Obertrubach:

03. Januar ca. 17:00 Uhr

In der weihnachtlich geschmückten Pfarrkirche St. Laurentius finden am 2. Januar und 3. Januar tagsüber Betstunden statt. Am 3. Januar, nach der letzten Betstunde ist dann der Beschluss der Bettage in Obertrubach. Gegen 17 Uhr formieren sich Gläubige und Gäste zur Lichter-Prozession. 
Begleitet vom Allerheiligsten, den Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine und der Jugendblaskapelle, setzt sich die Prozession in Bewegung. Es werden meditative Texte gesprochen und Lieder gesungen, Gäste sind eingeladen, mitzugehen. Vom Prozessionsweg aus sind die unzähligen Lichter am schönsten zu sehen. Grandios und faszinierend ist der Anblick der tausenden Lichter an den Felsenhängen um Obertrubach. Gläubige, Gäste aus nah und fern lassen sich von dem wunderschönen Anblick bezaubern. 


Pottenstein:    

06. Januar (Hl. 3 König Tag) ca. 17:00 Uhr

Nach der letzten Betstunde wird sich bei Einbruch der Dunkelheit die Abschlußprozession durch das Felsenstädtchen bewegen. Während der Prozession mit zahlreichen Statuen und Gläubigen entflammen rings um das Felsenstädtchen auf den Berghängen die Feuerholzstöße. Dabei werden auch auf die umliegenden Felsenkuppeln eine große Anzahl von Feuern entzündet, die die Prozession feierlich umrahmen. Begleitet wird die Prozession vom "Allerheiligsten" und von unzähligen Kerzen und Lichtern. Die Straßen der Pottensteiner Altstadt sind festlich geschmückt. Auf die Zuschauer warten zahlreiche Stände mit Glühwein und Bratwürsten, zudem stellt sich während der Prozession ein Gefühl von Faszination ein. Die Triumphbögen in den Gassen, welche den Verlauf der Prozession markieren, wurden bereits um die Jahrhundertwende von Pottensteinern Bürgern gestiftet und von einheimischen Handwerkern gefertigt. Das aufstellen der Feuerstöße obliegt einer ehrenamtlichen Gemeinschaft die seit Generationen durch die Familien hinweg sich um die einzelnen Berghänge kümmern und werden von den Einheimischen, liebevoll "Feuerlasschürer" genannt!
Hier gehts zum Video vom Lichterfest in Pottenstein  mehr

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